• PC Playstation 4 XBox One

Mass Effect: Andromeda - Informationen und Gameplay zum Multiplayer // PC-Portierung

Der Multiplayer in der Mass Effect-Serie war immer so eine Sache. Viele mochten ihn, andere hielten ihn für unnötig und zuletzt war der Mehrspieler-Modus auch nötig, um die Kampagne voranzutreiben, was durchaus gespalten aufgenommen wurde. Das Multiplayer im kommenden Mass Effect: Andromeda auch wieder eine wichtige Rolle spielen würde, war also klar.

Nun wurde kürzlich neues offizielles Gameplay-Material veröffentlicht, das genau diesen Spielaspekt näher beleuchtet. Wir haben es euch an dieser Stelle eingebettet:

Allerdings gab es dazu auch ergänzende Informationen von Lead Designer Ian Frazier. Alle die den starken Fokus auf den Multiplayer in Mass Effect 3 nicht mochten können beruhigt sein. Für die Story-Kampagne ist der Mehrspieler-Modus nicht mehr erforderlich, allerdings wurde die Story-Kampagne nicht komplett von der Online-Erfahrung abgekoppelt. Im Einzelspieler erhält man, ähnlich wie in Biowares Dragon Age: Inquisition, die Möglichkeit Teams auf Außenmissionen zu schicken. Statt diese automatisch im Hintergrund erledigen zu lassen, kann man direkt in diese Missionen einsteigen und landet damit im Multiplayer-Modus des Spiels, wo man dann als Strike-Team zusammen mit anderen Spielern, diese Außenmission angehen kann.

Außerdem wurde inzwischen Ingame-Käufe für den Multiplayer bestätigt. So können in dem Modus Multiplayer-Packages erworben werden, die eine zufällige Zusammenstellung von Waffen und Ausrüstung enthalten und der Ausstattung des eigenen Charakters dienen. Diese Packages können mit einer Ingame-Währung, so genannten Andromeda Points erworben werden. Diese wiederum kann man erspielen oder sich gegen echtes Geld kaufen, um Zeit zu sparen. Es ist zwar noch nicht bekannt, wie viel ein durchschnittliches Package kostet (auch ob und wenn ja welche unterschiedlichen Angebote es geben wird ist noch unklar), allerdings wird es auch davon abhängig sein, ob das MP-System vor allem auf Grinding hinausläuft oder nicht.
Die Preise für die Ingame-Währung sind hingegen nämlich schon bekannt und das teuerste Paket mit einem Umfang von 12.000 Punkten soll umgerechnet etwa 90 Euro kosten. Ein nicht gerade geringer Betrag.

Derweil hatte Producer Michael Gambel Positives über die PC-Fassung von Mass Effect: Andromeda zu sagen. So soll diese Version keine Portierung von einer Konsole sein, was bedeuten würde, dass es sich um eine parallele direkte Entwicklung für den Rechner handelt. Die Entwickler seien demnach auch von Qualität überzeugt. Auf Nachfrage gab sich Gamble auch zuversichtlich das der neue Titel auch stabile 60 FPS leisten und 4k unterstützen können würde. Auch die Arbeiten am Day One Patch seien bereits abgeschlossen, sodass man alle Termine würde halten können.


Quellen: