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Pillars of Eternity II - Eigenes Schiff, Wettersystem und Beziehungen mit NPCs

Man kann sagen, dass die Entwickler von Obsidian Entertainment verstanden haben, wie man mit der Backer-Community eigener Crowdfunding-Projekte umgeht: vorbildliche Informationspflege und Transparenz. Natürlich nicht zu vergessen qualitativ gute Spiele. So konnte einerseits das neue Projekt der Rollenspiel-Entwickler Pillars of Eternity II: Deadfire auf Fig kurz vor Ende der Kampagne inzwischen das Dreifache des eigentlich angestrebten Betrages erlösen und ein neues Feature per Strech Goal freischalten. Andererseits gaben die Entwickler in ihren regelmäßigen Updates und Update-Videos weitere Blicke auf geplante Features des neuen Spiels.

Das Strech Goal bringt ein Feauture ins Spiel, dass man bereits aus den meisten Bioware-Spielen gewohnt ist: Wir kommen nun auch in Pillars 2 in den Genuss Beziehungen mit NPCs einzugehen. Ob es wie bei Bioware dabei bleibt, vor allem ins Höschen einer oder eines Angebeteten zu kommen, was wegen der klassischen Draufsicht, in der der zweite wie auch der erste Teil gehalten sein wird, wohl nicht so aufregend wäre, oder ob mit mehr Tiefgang und weiteren Boni zu rechnen ist, bleibt abzuwarten.

Interessanter klingt bezüglich des Charakterverhaltens bereits ein anderes System. So berichtet die GameStar (via MMORPG.com) aus einen Interview Adam Brennecke, seines Zeichens leitender Programmierer bei Obsidian, über das geplante dynamische Wettersystem. Das Wetter soll sich demnach nicht nur dynamisch verändern sondern sich sowohl die NPCs in ihrem Verhalten als auch in die Kämpfe in ihren taktischen Möglichkeiten daran anpassen.

"Derzeit haben wir die Möglichkeit, den Charakteren bestimmte Statuseffekte während unterschiedlichen Wetterbedingungen zu verpassen. Wir experimentieren damit, was wir damit anstellen können. Es wird beispielsweise den System-Designern die Möglichkeit geben, Kämpfe mithilfe von zusätzlichen Herausforderungen und Wendungen zu variieren. Zudem können NPCs ihr tägliches Verhalten aufgrund der Wetterbedingungen ändern."

Allerdings wird mit dem System noch experimentiert, es bleibt also spannend, ob und in welcher Form es ins Spiel schafft.

Etwas handfester wird es hingegen schon bei einer Info aus einem frischen Update. So wird die Erkundung der Welt diesmal nicht nur zu Land sondern auch zur See stattfinden. Die Helden, also wir, werden ein Schiff erhalten, dass via Karte dann das ansteuern verschiedener Inseln und Schauplätze erlauben wird.

"Yes, we can finally confirm what we've been keeping secret this whole time: a new and exciting feature that takes the Pillars of Eternity experience to a completely new stage, which adds open-world exploration and discovery to the gameplay on both land and at sea! As many of you guessed correctly, in Deadfire you can be the captain of your own ship. With ships, you have the power to play the game differently; now, you can freely explore the islands of the Deadfire using the new world map."

Außerdem lässt sich der Kahn ähnlich wie die Festung im ersten Pillars customizen und ausstatten. Da zudem noch etwas Zeit bis zum Ende der Kickstarter-Kampagne bleibt, fließen weitere Einnahmen - es wurden entsprechende Strech Goals ausgelobt - dem Schiff-Feature zu. Ab 3,5 Millionen winken noch weitere Upgrade-Möglichkeiten für das Schiff und ab 4 Millionen sollen sogar noch weitere Schaluppen eingebaut werden. Die Upgrades sind fast im Sack. Mit weiteren Seelenverkäufer könnte es allerdings knapp werden.

Für weitere Details empfehlen wir einen Blick in das Update-Log auf der Kampagnenseite bei Fig. Und werft gerne auch einen Blick in das Update-Video, das wir euch hier eingebettet haben:

Wenn ihr noch nicht gebackt habt und das Projekt interessant findet, oder euch die neuen Ziele interessieren, könnt ihr ja vielleicht noch ein bisschen was dazugeben.


Quellen: