Final Fantasy XII

Cover von Final Fantasy XII

Lore

In Zeiten des Altertums und die Ära König Raithwalls
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Zu Beginn der Zeitrechnung machte es sich das unsterbliche Volk der Oquelia zur Aufgabe sich ganz Ivalice zu Untertan zu machen und über alles und jeden zu herrschen. So erschufen sie den Grundstein aller Macht, durch dessen Hilfe sie die Menschen kontrollieren und nach ihrem Willen formen und leiten wollten. Die Entstehung des Nethiciten ermöglichte es ihnen, einen gottgleichen Status einzunehmen und fortan wurden sie auch als solche angesehen und verehrt. Sie übergaben den Nethiciten dem Volk der Garif, einem naturverbunden Volk. Jene konnten jedoch nicht die Kraft aus dem göttlichen Stein kontrollieren, geschweige denn freilassen und so nahmen die Oquelia den Stein wieder an sich, zur tiefen Enttäuschung der Garif. Zu jener Zeit erweckte ein junger König der Hume die Aufmerksamkeit der Götter. Dieser junge Mann, ein gewöhnlicher Mensch sollte den Lauf von Ivalice grundlegend ändern und unter dem Namen "Dynastking und Tyrannenkönig" zum größten Herrscher aller Zeiten aufsteigen. Die Oquelia übergaben ihm das Schwert der Tyrannen, mit dessen Klinge er den Nehiciten in drei Teile zerspaltete. Jenen Fragmenten gab er folgende Namen: Splitter der Morgendämmerung, Splitter der Abendämmerung und der Splitter des Zwielichts. Mit der Hilfe dieser drei Splitter eroberte König Raithwall ganz Ivalice und erfüllte somit voll und ganz die Hoffnungen der Oquelia. Das von Raithwall beherrschte Reich, dass sich zwischen den Kontinenten Ordalia und Valentia erstrecke ging als die Föderation von Galtea in die Geschichtsbücher ein. So etablierten sich die Königreiche Dalmaska und Nabradia, die als Beweis ihrer Abstammung je einen Splitter des göttlichen Nethiciten erhielten. Jener sollte die Reinheit ihres Blutes und ihre königliche Abstammung für alle Zeiten beweisen und das Erbe und die Blutlinie des legendären Tyrannenkönigs weiterführen. Dalmaska erhielt den Splitter der Morendämmerung und Nabradia den des Zwielichts. Trotz all der Macht, die König Raithwall besaß, war er doch nur ein gewöhlicher Hume und im Laufe der Zeit hauchte auch er seinen letzten Atemzug und so begann auch der Verfall seines Reiches, welches er um jeden Preis zu schützen versuchte.



Das vierte Jahrhundert und die ersten Auseinandersetzungen
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Mit dem voranschreitenden Untergang der Föderation von Galtea, fingen die Stadtstaaten Arcadia und Rozarria, welche ein eigentlicher Teil der von König Raithwall gegründeten Föderation waren an, neue Bereiche zu erschliessen und ihren Einfluss zu vergrößern. Fast drei Generationen später, haben sich diese beiden Staaten zu mächtigen Imperien entwickelt. Arcadia im Norden und Nordosten und Rozarria im Süden und Südwesten. Umschlossen von diesen beiden Staaten lagen die kleinen Königreiche Dalmaska und Nabradia. Zu jener Zeit kam es zwischen den beiden führenden Staaten zu militären Auseinandersetzungen, welche noch Jahre anhalten sollten und die kleinen Königreiche mit einbezogen, da diese direkt zwischen den Imperien lagen und eine wichtige Stütztpunkte dastellten.


Der Untergang von Landis und das Schutzbündnis der Staaten
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Venus ist eine Angehörige der Oquelia, teilt jedoch deren Einstellung nicht und stellt sich gegen die Prinzipien ihres eigen Volkes und spricht eine Rebellion aus. In der Zwischenzeit versucht der elfte Herrscher des arcadischen Imperiums, Lord Gramis den anhaltenden Konflikten ein Ende zu bereiten und beginnt die umliegende Königreiche zu erobern und zu besetzen. Unter diesen Königreichen ist Landis das erste, welches dem Imperium zum Opfer fällt und wird nach der Eroberung dem arcadischen Staat angegliedert. Basch von Rosenburg sieht den Untergang seines geliebten Reiches vorraus und flieht nach Dalmaska um nicht wie sein Bruder, welcher weiterhin an Landis Bestehen glaubte in arcadische Gefangenschaft zu geraten. Hier schliesst er sich der Armee von Dalmaska an und steigt schnell in den Rang eines Hauptmannes auf. Um der drohenden Besetzung vorzubeugen, schliessen die beiden Königreiche Dalmaska und Nabradia ein Schutzbündnis. Rozarria, welches mittlerweile ebenfalls den Status eines Imperiums erreicht hat, dehnt seinen Einfluss in Richtung Westen weiter aus und unterwirft Ordalia, einen der letzten freien Staaten. Doktor Cidolfus Demen Bunansa, ein Luftschiffingenieur Arcadias, wird zum Führer der Draklor Forschungseinrichtung ernannt und baut ein Monopol für Waffenherstellung und Waffenforschung auf.


Schicksalhafte Begegnung und der Schwur des dritten Sohnes
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Doktor Cidolfus Demen Bunansa beginnt mit Nachforschungen bezüglich der Raithwall- Legende und dessen einstige Möglichkeit das Land zu erobern und zu vereinen. Um tiefer in die Materie eindringen zu können, reist Doktor Cid nach Giruvegan, der Heimat der göttlichen Oquelia. Dort trifft er auf Venus, welche gegen ihr eigenes Volk rebellierte. Gemeinsam beschliessen sie der Herrschaft der Oquelia ein Ende zu bereiten und das Schicksal in die Hände der Völker von Ivalce zu legen, damit diese ihre Zukunft selbst bestimmen können. Venus verlässt zusammen mit Cid die Welt der Götter und betritt die Welt der sterblichen und der Vergänglichkeit. Der Doktor experiementiert unter ihrer Leitung daran, künstliches Nthicit herzustellen, um das von den Oquelia gehaltene Monopol zu brechen. Jedoch ist es ein schwierigeres Unterfangen als vorerst gedacht. Mi dem Schwur, der nächste Dynastie- König zu werden und das Erbe Raithwalls anzutreten unterstützt Vayne Solidor, dritter Sohn von Lord Gramis Venus und Doktor Cid in ihrem Unterfangen und sie gewinnen einen starken Verbündeten. Im Verlauf einer tiefen Verschwörung, ausgehend vom arcadischen Senat, sollen die beiden älteren Sohne von Lord Gramis und großen Brüder von Vayne getötet werden und er selbst übernimmt diese Aufgabe und richtet sie mit seinen eigenen Händen. Der Senat sieht diese Tat fälschlicherweise als eine Bestätigung der bedingungslosen Loyalität vom neuen Thronfolger und beginnen ihm ihr Vertrauen zu schenken. Drace, einer der 5 hohen Richtern übernimmt die Ermittlungen in diesem Mordfall und vermutet, dass alles von Vayne Solidor geplant und durchgeführt wurde, was ihr nun noch fehlt sind handfeste Beweise. Dem Senat machen die Nachforschungen von Drace keine Sorgen und ohne zu zögern geben sie Vayne als offiziellen Nachfolger von Lord Gramis bekannt. Zwei weitere hohe Richter, Bergan und Zect, welche für ihre Brutalität und Gewaltbereitschaft bekannt sind, werden von Vayne in den Plan eingeweiht, künstliches Nethicit herzustellen und sie erkennen, dass nur durch Vayne die abolute Herrschaft über ganz Ivalice erreicht werden kann und schliessen sich ihm am.


Die Schlacht um Nabradia und die Besetzung Rabanastres
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Im Jahre 706, wird Prinzessin Ashe Banalgan, letzte Nachkommin und einzige Tochter von König Raminas von Dalmaska mit Prinz Rasler, dem nabudischem Thronfolger verheiratet. Um das künstliche Nethicit endgültig fertig zu stellen, benötigt Doktor Cid die Daten eines authentischen Splitters. Vayne drängt seinen Vater daraufhin zu einem überstürzten Angriff auf das Königreich Nabradia, wo sich der Splitter des Zwielichts befindet, welcher dem Königreich Nabradia von König Raithwall übergeben wurde und von seinen Nachfahren, angefangen bei einem seiner Söhne, welcher das Königreich gründete von Generation zu Generation weitergegeben hat. Richter Zect wird von Doktor Cid damit beauftragt, diesen Splitter während der Belagerung von Nabudis einzusetzen und dessen Macht zu testen. In Folge der Benutzung des Splitters, wird Nabudis zerstört und fordert auf beiden Seite eine Vielzahl an Leben. Rchter Zect verschwindet in mitten von Chaos und Zerstörung. Der Angriff auf Nabradia und der Fall von Nabudis lässt König Raminas von Dalmaska einen Notstab zusammenrufen, welcher beschliesst das Hauptmann Basch von Rosenburg und Lord Rasler, Thronfolger von Nabradia die dalmaskanischen Streitkräfte zusammen ziehen und in einer entscheidenen. schier auslichtslosen Schlacht um die Grenzfestung Nalbina kämpfen. Der vollkommenen Überlegenheit der arcadischen Truppen haben die Helden jedoch nichts entgegenzusetzen und Rasler wird von einem Pfeil tötlich verwundet und kann von Basch nurnoch leblos nach Rabanastre zurück gebracht werden, die Schlacht ist verloren. Kurz nach der Beisetzung Raslers, bietet Vayne dem König von Dalmaska ein falsches Friedensangebot an. Trotz der Gefahr, sein Leben zu verlieren, reist Raminas nach Nalbina um einen Friedensvertrag zu unterschreiben. Seine Truppe, die weiterhin in Rabanastre stationiert sind erfahren jedoch, dass es sich bei dem Friedenangebot um eine Fall handelt, mit dem Ziel den König zu töten. Basch und General Vossler Azras eilen nach Nalbina um das drohende Unheil abzuwenden. Unter den Truppen befindet sich auch der junge Reks, ein neuer Rekrut während seines erstes Auftrages. Zusammen mit Basch gekämpft er sich durch die Reihen der Feinde bis zum Thronsaal. Kurz vor ihren Ziel trennen sich die beiden und Basch läuft vorraus. Reks hält die Stellung und wehrt die anrückenenden arcadischen Soldaten ab. Als er seiner Truppe folgt und den Thronsaal betritt, erkennt er König Raminas, erstochen im goldenen Thron. Vayne benutze Baschs Zwillingsbruder Noah, welcher während der Schlacht um Landis gefangen genommen wurde um den König zu töten und Basch des Königsmordes zu beschuldigen. So erreichte er ausserdem, kann Arcadia abstreiten konnte, etwas mit dem Tot von König Raminas zu tun zu haben. Basch wueder als Verräter gefangen genommen und in den Kerker gesperrt, wo er den Rest seines Lebens leiden sollte. General Vossler ist geschockt von den Ereignissen und den Verrat seines einstmals besten Freundes und eilt zurück nach Rabanastre und versteckt die nun einzige Thronfolgerin, Prinzessin Ashe Banalgan, damit nicht auch ihr Unheil zustösst. Vayne nutzt das verschwinden der Prinzessin um Harem Ondore, den Maquis von Bhujerba dazu zu zwingen, dass ableben des Königs und seiner Tochter offiziell bekannt zu geben. Der Maquis verfasst eine Stellungnahme, in der Hoffnung so weitere Kampfhandlungen unterbinden zu können. Er fürchtet das nun noch mehr Blut fließen könnte und das der Zug von Wayne noch kein Ende gefunden hat.


Die verstorbene Prinzessin und das geheime Abkommen
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König Raminas von Dalmaska, Prinzessin Ashe Banalgan und Hauptmann Basch von Rosenburg werden offiziel für Tot erklärt und ohne Nachfolge auf dem dalmaskanischen Thron fällt das Königreich automatisch unter die Kontrolle des arcadischen Imperiums. Jedoch gründet die totgeglaubte Prinzessin zusammen mit General Vossler Azras eine Wiederstandsgruppe um sich dem Imperium zu wiedersetzen. Doktor Cid ist inzwischen Dank der Machtvorführung In Nalbina und weiterer Forschung in der Lage künstliches Nethicit herzustellen und beginnt diese in Minen in Kerwon und Pruvama mit Mist aufzuladen. Jedoch will er auch den letzten Splitter besitzen, von ihm Venus erzählt hat. Um sich den prüfenden Blicken des Senats zu entziehen fordert Vayne zum imperialen Konsul von Dalmaska ernannt zu werden, was den Senat jedoch beunruhigt und sie die Entscheidung zwei lange Jahre hinauszögern. Vayne schliesst ein geheimes Handelsabkommen mit Harem Ondore, dem Marquis von Bhujerba ab und ist von nun an Großabnehmer der Nethiciten, welche auf der Himmelinsel in Minen abgebaut werden.
Der neue Konsul und der Beginn von Final Fantasy XII
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Zwei lange Jahre zögerte der Senat seine Entscheidung hinaus, die neuen Ambitionen des Thronfolgers haben ihr Misstrauen geweckt. Letztendlich stimmen sie dem Antrag zu und Vayne wird neuer Konsul von Dalmaska und Rabanastre sein neuer Regierungssitzt. Zu dieser Zeit beginnt die Geschichte von Final Fantasy und die Legende nimmt ihren Lauf.