Final Fantasy VII: Crisis Core

Cover von Final Fantasy VII: Crisis Core

Review

Wir befinden uns in einer Zeit, sieben Jahre vor den Ereignissen von Final Fantasy VII. Der Shinra- Konzern baut sein Mako- Monopol weiter aus und errichtet in Midgar einen hohen Turm, welcher die Zentrale dastellt. Zusätzlich zur Mako- Energie, hat die Shinra eine militäre Macht aufgebaut, welche jeder anderen überlegen ist, den SOLDAT. Jene sind ein Verbund von talentierten Kämpfern und genialen Strategen, welche je nach kämpferischen Können in mehrere Stufen eingeteilt werden. 

Protagonist von Crisis Core ist der junge Zack, welcher bereits aus Final Fantasy VII bekannt ist, über den es jedoch kaum handfeste Informationen gibt. Er ist Soldat zweiter Klasse und träumt davon eines Tages aufzusteigen. Sein Mentor, Angeal ist Soldat erster Klasse und der eigentliche Träger des Meisterschwertes, welches anschliessend auf Zack übertragen und letztendlich in Clouds Hände gelangen wird. Um dem anhaltenden Krieg in Wutai ein Ende zu setzen, werden Zack, Angeal und der legendäre Sephiroth entsendet um dort den finalen Sieg zu erringen.

Das Kampfsystem von Crisis Core ist anders als bei seinem Vorgänger sehr Action basierend gehalten und bietet neben den altbekannten Möglichkeiten neue und innovative Features. Man kämpft nurnoch alleine mit Zack und wird auch im Verlauf keinen weiteren Charaktere zur Seite stehen haben. Wenn es zu einem feindlichen Kontakt kommt, betritt man eine 3D- Arena, in welcher man frei agieren kann. Neue Fähigkeiten erlernt man wie bekannt durch den Einsatz von Substanzen, welche in die Waffe oder die Rüstung eingesetzt werden können. Mit den Schultertasten der PSP kann dann zwischen den jeweiligen Fähigkeiten gewählt werden, allerdings besitzt sie nichtmehr die Möglichkeit sich durch Erfahrung zu verbessern. 
Auch in Crisis Core gibt es wieder Limits die man allerdings nicht nach füllen einer Limitleiste einsetzen kann. Generell wurde komplett auf das verwenden einer Limitleiste verzichtet. Am oberen Rand befindet sich eine Slot- Maschine, welche durch das Zufallsprinzip Symbole zeigt, welche dann bei einer passenden Kombination zur Möglichkeit eines Limitangriffs verhelfen. Paralell dazu läuft ein Zahlensystem, dass wie bei den Slots bei einer bestimmten Kombination eine Aktion hervorruft. Bei der 777 Kombi erhöht sich zum Beispiel automatisch das Level von Zack. 
Wie auch in vielen anderen Spielen, sind Angriffe in den Rücken, also den ungeschützen Körperpart des Gegners, immer kritisch. Um diesen Vorteil nutzen zu können muss Zack mit einem Hechsprung um den Gegner herum zu Angriff auf seine Schwachstelle springen. Ein weiterer Vorteil ist hierbei, dass der Gegner nicht schnell genug reagieren kann und Zack ein weiteres mal attackieren und seine Stats erhöhen kann. 
Eines der Eingangs erwähnten, neuen Features ist das verschmelzen und zwei oder mehreren Substanzen um entweder eine stärkere Wirkung zu erzielen und die Fähigkeiten einer völlig neuen Substanz zu seinem Vorteil zu nutzen. 
Zum eigentlichen Spielablauf muss erwähnt werden, dass sich der Verlauf in zwei Arten unterteilt. Zum einen in die nicht interaktiven Sequenzen in denen die Handlung weiter fortgeführt werden, als auch die aktiven Kämpfe, Missionen und Quests bei denen selbst agiert wird. Ähnlich wie in Dirge of Cerberus ist der Verlauf Missionsbasierend und Zack wird in bereits bekannten Schauplätzen und auch neuen Orten die von den ShinRa Corp. auferlegten Aufträge ausführen. Man steuert Zack aus der üblichen Third-Person-Perspektive. Innerhalb der Einsätze hat man weitgehend freie Hand und so auch die Gelegenheit, die Territorien frei zu erkunden.

Am 10 Oktober 2007 erschien der Soundtrack zu Crisis Core, welcher 55 Lieder auf zwei CDs enthält. Insgesamt erwartet den Höhrer eine Laufzeit von 140 Minuten. Neben dem Titellied "Why" von der Sängerin ayaka, sind auch Kompositionen von Takeharu Ishimoto zu hören, welcher sein Talent bereits in Last Ordner und Before Crisis bewiesen hat. Hierbei greift er auch auf altbekannte Stücke von Großmeister Nobuo Uematsu zurück und lässt sie in einer völlig neuen Klangart ertönen. Allein durch die bekannten Lieder aus dem Grundspiel: Final Fantasy VII, besteht für den Spieler eine vertraute Bezugsart, welche in Dirge of Cerberus beispielsweise nicht gegeben war. 
Der Preis liegt bei 3800 YEN, was umgerechnet ungefähr 23 Euro; sind. Das übersteigt zwar den allgemein bekannten Preis einer CD, ist für einen Soundtrack jedoch noch vollkommen in Ordnung. Herausgeber ist Warner Music Japan, welche auch Soundtracks zu anderen RPGs und bekannten Animes veröffentlicht haben.