Chocobo Racing

Cover von Chocobo Racing

Review

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Die Story

Eines heiteren Tages im ChocoboLand: Chocobo besucht seinen Freund Cid, welcher ihm neue raketenbetriebene Schuhe gebastelt hat. Diese muss Chocobo natürlich sofort ausprobieren, und fährt ein paar Runden auf Cids Teststrecke. Kurz darauf kommt sein Freund Mog, und will auch einen fahrbaren Untersatz haben. Cid, der Mogs Vehikel völlig vergessen hat, bastelt ihm schnell über Nacht einen flotten Miniroller. Mog, der unbedingt der Schnellste und Beste sein will, nörgelt zunächst herum, gibt sich dann aber mit seinem Einkaufsporsche zufrieden, und testet ihn in einem Rennen gegen Chocobo. Natürlich gewinnt Chocobo, und sofort unterstellt Mog Cid, dieser hätte sein Fahrzeug manipuliert. Nachdem er sich wieder beruhigt hat, richtet Mog seine Aufmerksamkeit auf den blitzenden blauen Kristall an Chocobos Füßen. Schnell wird klar, dass diese Kristalle besondere Fähigkeiten verleihen, und Mog wittert seine große Chance, die Fähigkeiten anderer Rennbegeisteter an sich zu bringen. Und so machen sich Chocobo und Mog auf den Weg, um unerforschte Rennstrecken, mächtige Kristalle, und neue Freunde zu finden.

Auf ihrer Reise begegnen sie vielen bekannten Gesichtern wie einem Goblin, einem Schwarzmagier, einer Weißmagierin und dem übergewichtigen Chubby Chocobo. Und wie sollte es auch anders sein, fahren die Gefährten stets ein Rennen gegen ihre neuen Freunde, die sich als würdige Gegner herausstellen. Wenn man das Rennen gewinnt, so schließt sich der Gegner Eurer Truppe an, und ist fortan im nächsten Rennen anwählbar.

Cover Japanisch Cover US
 

Gameplay

Chocobo Racing ist dabei natürlich kein RPG, sondern, wie der Name schon sagt, ein klassisches Arcade-Rennspiel. Zu Beginn einer Fahrt wählt man einen Charakter, sowie eine Fähigkeit. Die einzelnen Charaktere fahren dabei mit ganz verschiedenen „Fahrzeugen” durch die Kurse. Von Rollschuhen, fliegenden Teppichen, Wolken bishin über Panzer ist alles vertreten. Jeder Charakter hat seine eigene Fähigkeit, die ihm von seinem blauen Kristall verliehen wird, und die er im Rennen einsetzen kann, sobald sich der Special-Balken aufgeladen hat. Zu diesen Fähigkeiten gehört Chocobos „Dash” (Geschwindigkeitsschub), Mogs „Flap” (über das Terrain schweben, so dass man kein Schaden durch Bodenattacken nehmen kann) sowie Golems „Grip” (Besserer Halt auf der Fahrbahn). Dabei kann jeder Charakter jede Fähigkeit nutzen. Diese muss der Spieler ihm aber vor dem Rennen zuweisen. Während der Fahrt ist es zudem möglich, eine Vielzahl an Power-Ups einzusammeln. So kann man z.B. seine Gegner mit Blitzattacken strafen, mit Feuerbällen abschiessen oder so stark eineisen, dass sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlieren. Insgesamt kann man von diesen Power-Ups maximal drei auf einmal bei sich tragen, diese hängen dann deutlich sichtbar am Heck des Fahrzeuges. Des weiteren besitzt jedes Power-Up drei Ausbaustufen, welche selbige noch wirksamer machen.

Die Steuerung der Fahrzeuge ist sehr gewöhnungsbedürftig. Einsteiger werden zunächst die Strecken mehrmals befahren müssen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo und wie man am besten um die Kurve „slidet”. Deshalb empfielt es sich zunächst den Storymodus zu spielen, welcher die Reise von Chocobo und Mog erzählt, von Cid dokumentiert. Zu einer neuen Etappe wird ein neues Buch aufgeschlagen und ein kleines Diorama entfaltet, welches den Schauplatz für die nächsten Dialoge darstellt. Der Storymodus ist nett gemacht, bietet aber leider kaum Handlung.

Neben dem schon erwähnten Storymodus gibt es noch den Grand Prix-Modus, das Zeitfahren und den Versus- Modus. Letzterer stellt ein Pluspunkt für das Spiel da, denn zu zweit macht ein Rennspiel immer noch am meisten Spaß.

Für Hartgesottene besteht die Möglichkeit, im Storymodus eine Vielzahl an Bonuscharakteren frei zu fahren. So darf man sich auch auf ein Wiedersehen mit Charakteren aus Final Fantasy VII, Final Fantasy VIII und Parasite Eve freuen.

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Grafik & Musik

Graphisch ist das Spiel leider ein wenig dürftig. Die Charaktere werden als pixelreiche 2D-Sprites dargestellt, und auch die Strecken wirken auf den Betrachter weniger detailliert. Die oft zu beobachtenden Clippingfehler unterstreichen dieses Bild.

Fans von Final Fantasy dürfte der Sound teilweise bekannt vorkommen, denn ab und an tauchen bekannte Melodien aus jener Erfolgsreihe auf. Durchfährt man als Erster das Ziel, so wird man mit Siegeshymnen aus den verschiedenen Final Fantasy Teilen gewürdigt. Die musikalische Untermalung des Spiels kann man durchaus als gelungen betrachten, einprägsame Melodien, welche das jeweilige Szenario gut unterstreichen.

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Trailer

 

 

Fazit

Chocobo Racing ist ein Spiel, was wohl eher ein etwas jüngeres Publikum anspricht. An Klassiker wie MarioKart oder Rock´n Roll Racing kommt es zwar nicht heran, macht jedoch nach Gewöhnung an die suboptimale Steuerung trotzdem Spaß, und sorgt gerade durch den Zweispieler Modus für gute Unterhaltun