.hack//Quarantine

Cover von .hack//Quarantine

Review

.hack//Quarantine Header

 

Das Spiel

Mit .hack//Quarantine tritt die vierteilige Serie nun dem Finale entgegen. Zum letzten Mal schlüpft ihr in die Rolle des Spielers Kite, der zusammen mit seinen Freunden versucht, das vom Virus befallene Spiel „The World” und die dadurch ins Koma gefallenen Spieler zu retten. Doch kurz vor seinem Ziel muss Kite sich noch vor schweren Verlusten beweisen, bevor er das Geheimnis von Aura und Harald lüften und sich gegen Cubia und die verbleibenden drei Phasen stellen kann.

.hack//Quarantine Cover .hack//Quarantine DVD
 

Die Story

Im letzten Teil wird die Story noch mal richtig spannend. Denn nun werden die meisten von den angefangenen Story-Strängen verbunden und aufgeklärt. Schon relativ am Anfang gibt es daher viele wichtige Story-Sequenzen anzuschauen.

Screenshot 1 Screenshot 2
 

Gameplay

Wieder einmal könnt ihr eure Daten aus .hack//Outbreak mit allen Items, Level und so weiter hochladen und gleich damit weiterspielen. Am Gameplay hat sich bei .hack nichts verändert. Ihr könnt von eurer Root-Town aus, von denen es je eine auf den fünf verschiedenen Servern gibt, starten und per Kombination von drei Schlüsselwörtern ein Feld betreten und dort gegen Monster kämpfen sowie Items finden.

Das Kampfsystem ist action-basiert. Per Knopf-Druck schlagt ihr mit eurer Waffe zu und im Menü könnt ihr Zauber und Items auswählen, um diese im Kampf zu benutzen. Euren beiden Mitstreitern könnt ihr Anweisungen geben, wie sie sich im Kampf verhalten und/oder welchen Skill sie benutzen sollen. In den Städten könnt ihr dann mit anderen NPCs reden oder handeln, einkaufen, speichern oder einen Grunty, ein schweineähnliches Reittier, züchten und mit ihm Rennen bestreiten.

Als Kite besitzt ihr die Fähigkeit, die Daten von Monstern zu manipulieren, um sie somit auf Level 1 zu schwächen. Doch breitet sich dabei die Infektions-Rate in eurem Körper weiter aus, was verheerende Folge mit sich ziehen kann. Um die Infektions-Rate zu senken, müsst ihr lediglich ein paar Monster auf normalem Wege töten. Eure zweite Fähigkeit ist es, gesperrte Gebiete mittels Viruskernen, die ihr durch Daten-Entzug erhaltet, zu betreten, was euch im Spiel allzu oft begegnen wird.

Screenshot 3 Screenshot 4

 

Der Anime

Mit dem Ende der .hack-Spiele bricht auch das Ende von .hack//Liminality an. In der letzten Folge versuchen Mr. Tokuoka, Ichiro Sato, und die drei Mädchen die in ein Koma gefallenen Spieler zu retten. Da die letzte Folge unmittelbar mit dem Finale von Quarantine zusammenhängt, wird man die Folge wahrscheinlich nicht verstehen, wenn man nicht zuvor das Spiel durchgespielt hat.

 

Trailer

 

 

Fazit

Zwar wird mit diesem Teil die Story wesentlich spannender, jedoch bleibt das Gameplay weiterhin recht ermüdend und zeigt nicht viel Neues. Es geht wieder darum, Monster zu bekämpfen und Viruskerne zu sammeln. Mein persönlicher Anreiz ist jedoch das Ende der Story zu erreichen. Aber die Tatsache, dass es der letzte .hack-Titel ist, machte das Spielen etwas spannender und der Spaß kehrte zurück. Empfehlen würde ich das Spiel nur denjenigen, die zum einen die ersten drei Teile bereits durchgespielt haben und zum anderen sehr geduldig sind.